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Alles Wissen stammt aus der Natur

Alles Wissen stammt aus den Sinnen, also aus der natur und nicht aus dem wahrnehmenden Verstand. Deshalb gehört es auch keinem einzelnen Urheber, lateinisch: Autor. Diese Behauptung ist logisch, weil alles Wissen sich aus der Erfahrung speist, ist es offen wie diese selbst: in ewiger Ausdehnung begriffen. Wer es also zwischen zwei Buchdeckel klemmt und diesen Ausschnitt als Eigentum reserviert, der handelt autoritĂ€r, indem er die freie Zirkulation des Wissens unterbindet. Wer also von der Entwicklung nicht ĂŒberrollt werden will, muß sich beizeiten mit ihr auseinander setzen

Impressumspflicht fĂŒr Webseiten neu geregelt!

Ab voraussichtlich dem 1. MĂ€rz schreiben Bestimmungen im Rundfunkstaatsvertrag und im Telemediengesetz die Angaben vor, die Webmaster ĂŒber sich preisgeben mĂŒssen. Rechtlich zugelassene AnonymitĂ€t bleibt die große Ausnahme.

FĂŒr Betreiber eines Blogs gilt ab 1.3.2007

keine Impressumspflicht mehr

Jeder aufmerksame Verfolger der Blogger-Szene stĂ¶ĂŸt in diesen Wochen fast unweigerlich auf ein Thema: die Neuregelung der Impressumspflicht fĂŒr Webseiten durch das Telemediengesetz (TMG) und den Staatsvertrag ĂŒber Rundfunk und Telemedien (RStV). Von der EinfĂŒhrung einer Impressumspflicht fĂŒr Blogs ist da die Rede. Andere sprechen von einer neuen AnonymitĂ€t fĂŒr Websitebetreiber. Viele, die den neuen Paragraphendschungel nicht ĂŒberblicken, rĂ€tseln, was denn jetzt fĂŒr Angaben zu machen sind. Auf den Punkt gebracht: Es herrscht mal wieder - durch den Gesetzgeber ausgelöst - ein Klima der Rechtsunsicherheit, der perfekte NĂ€hrboden fĂŒr die zum geplanten Start der Neuregelung am 1.3.2007 prognostizierten neuen Abmahnwellen.  mehr: Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24689/1.htm

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FĂŒr die Links gilt:

Der Link symbolisiert die vernetzte Weltanschauung und zerstört Kontroll-Illusionen. Verlinkung ist digitales Leben, der Rest ist Konsum.

Das Weltweit - Wirklich - Wichtige, kurz www, ist der Prozess, zwei Inhalte miteinander zu verbinden" - die Verlinkung. Der Link ist das Rad des Informationszeitalters, alltĂ€glich und genial zugleich. Der Link verheisst Vernetzung, ZugĂ€nglichkeit, Offenheit. Ein Link gibt dem Nutzer auch die Möglichkeit, die Seite zu verlassen; im Link steckt deshalb die Freiheit des Netzes. Technisch ist der Link ein simpler Wegweiser, inhaltlich aber symbolisiert er eine neue Haltung gegenĂŒber der Welt. Das Gegenteil des Links ist nicht bloß kein Link - sondern der Ausschluss der Möglichkeit zur Verlinkung.

Verlinkung versus Kontrolle

Das ist die große Front der digitalen Gesellschaft: Verlinkung versus Kontrolle. Auf diesen Kampf lassen sich fast alle digitalen Konfrontationen reduzieren: ZugĂ€nglichkeit von Daten durch Verlinkung. Die Urheberrechtsproblematik, die Netzsperren-Diskussion und der Komplex NetzneutralitĂ€t sind verschiedene AusprĂ€gungen dieses Konflikts. Ein Link ist immer ein StĂŒck Kontrollverlust, das liegt in seiner Natur.

Die großen Erfolgsgeschichten des Internets fußen auf dem Link. Google hat die Verlinkung zum QualitĂ€tskriterium erhoben und damit das Web besser durchsuchbar gemacht als je zuvor. Googles Vision ist, Informationen der Welt zugĂ€nglich zu machen, also sie zu digitalisieren und verlinkbar zu machen. Facebook besteht sogar ganz aus den Verbindungen zwischen Menschen, technisch gesprochen den Verlinkungen zwischen Profilen. Facebook hat dem Link konsequent die soziale Komponente gegeben und wurde so zum mĂ€chtigsten sozialen Netzwerk.

Nirgendwo prallen die Haltungen der neuen verlinkten Netzwelt und der alten linkfeindlichen Welt der Kontrolle heftiger aufeinander als im Fall WikiLeaks. Die Plattform, die derzeit im Flegelfeuer der Eitelkeiten ihrer GrĂŒnder untergeht, ist ein Symbol fĂŒr die ZugĂ€nglichkeit zu geheimsten, also rigide kontrollierten Daten. WikiLeaks ist damit eine extreme Form der Open-Data-Bewegung, die soviele Daten wie möglich öffentlich zugĂ€nglich machen will. SPIEGEL mehr...

Das Landgericht Hamburg hat am 12. Mai 1998 geurteilt,

dass jeder, der in seinem Internet-Angebot Verbindungen (Links) zu anderen Internet-Seiten ermöglicht, fĂŒr deren Inhalte mit verantwortlich gemacht werden kann ("Haftung fĂŒr Links" 312 O 85/98). Daher weisen wir vorsorglich darauf hin, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte der Internet-Angebote haben, auf die unsere Internet-Nutzer ĂŒber unser Angebot zugreifen. Um ggf. justiziablen VorwĂŒrfen vorzubeugen, distanzieren wir uns von den Inhalten der Angebote, auf die Sie Zugriff ĂŒber unser Angebot erhalten (können).
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Die nachfolgenden Werke: »P&P Brunsch ‚Schmachtfetzen-Xin chi shen wang’; ‘UPUAUT’; ‘Armageddon’; ‘Chun lai Dong qu’; ‘Wirrwarres’« ; “Chinapur”, ‘Shangpai’,  ‘ChinameinChina’ werden unter den Bedingungen der Creative Commons Public License zur VerfĂŒgung gestellt
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